Antifaschistische Stadtführung

20. April – 18:00 Uhr
Antifaschistische Stadtführung
In einem Stadtrundgang von ca. 1,5 Stunden schauen wir uns gemeinsam die bekannten und unbekannten Orte der Naziherrschaft und des Widerstandes in Regensburg an. Wir werden herausfinden, wo der Faschismus in Regensburg Spuren hinterlassen hat, wie der Widerstand in Regensburg aussah und warum Regensburg die einzige Stadt in Deutschland ist, die einen Dachauplatz hat.
Treffpunkt: Dachauplatz

Die Stadtführung findet im Rahmen des 23. Aprils, des Antifaschistischen Gedentages, in Regensburg statt. Das weitere Programm am und um den 23. April findet ihr hier.

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Ermittlungsverfahren gegen Antifaschisten

Viele Antifaschistinnenen und Antifaschisten in Regensburg bekommen die Tage Post von der Polizei. Ihnen wird vorgeworfen an einer Blockade einer AfD-Veranstaltung am 2. Mai letzten Jahres teilgenommen zu haben. Zum Teil werden jetzt Ermittlungsverfahren eröffnet, zum Teil gegen Ermahnungen eingestellt. In beiden Fällen empfehlen wir sich gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft nicht zur Sache zu äußern  da es:

1. vom Gesetz nicht notwendig ist eine Aussage zur Sache zu machen
2.  juristisch keinen Vorteil bringt (auch ein “Nein” dass war ich nicht, führt nicht zu einem Stopp des Verfahrens)
3. die Polizei Strukturen kennen lernen will, die sie erstmal nichts angeht!

Wenn ihr Fragen habt, unsicher seid wie ihr euch jetzt verhalten sollt oder ähnliches könnt ihr gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Aber auch hier gilt: Keine Aussagen was passiert ist oder nicht passiert ist. Wir wissen ja nicht wer sonst noch mitliest.

Mail-Kontakt: buero@falken-regensburg.de

Antifaschismus ist notwendig – nicht kriminell!

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Pressemitteilung zum Prozess vom 09.03.15

Pressemitteilung zum Prozess gegen einen Antifaschisten und Mitglied der SJD – Die Falken,
wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bei einer Blockade gegen die NPD im September 2013.

 

Pressemitteilung

Regensburg, den 10.03.2015

Noch nicht alles gesagt!

Am Montag, den 09. März fand am Amtsgericht Regensburg ein Prozess gegen ein Mitglied unserer Organisation, der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken; KV Regensburg, statt. Nach dem in der Presse bereits berichteten Ergebnis stellt sich uns nun die Frage: Ist zur NPD Blockade im September 2013 in dieser Stadt tatsächlich alles geklärt und gesagt?
Nein! Am Montag kam die Verhandlung auf die eigentlich offenen Fragen gar nicht zu sprechen. Nicht einmal der brutale Polizeieinsatz, der sogar Thema einer Landtagsanfrage war, wurde Inhalt des Prozesses. Im Gegenteil, „die Polizei ist schlecht bezahlt und muss immer den Kopf hinhalten. Lasst die raus, die das berufsmäßig machen.“, argumentierte die Richterin.

Und dennoch ist es manchmal richtig, den Rückzug anzutreten, da man sonst mehr verliert, als gewinnt – so wie am Montag.

Es war für den Herrn Staatsanwalt unverständlich, warum die Blockade sich gegen die Abfahrt des NPD-Trucks richtete. Man sollte sich doch freuen, wenn die Rechten endlich abziehen. Eine etwas kurzsichtige Haltung, finden wir.
Ist die NPD, ist die Tatsache, dass Faschisten in diesem Land demonstrieren dürfen, ein Problem der Stadt Regensburg? Nein, ist es nicht. Und deshalb ist es auch keine Lösung, die Faschisten nur aus dieser Stadt raus haben zu wollen. Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda, denn Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen – egal, ob in Regensburg oder in irgend einer anderen Stadt.
Die Blockade gegen den abfahrenden NPD-Truck ist wie jede andere Blockade ein Zeichen, dass wir uns mit dem Zustand nicht abfinden wollen, dass dieser Staat Nazi-Parteien zulässt. Seit er existiert, bricht er das Potsdamer Abkommen, in dem es heißt: „(…) jeder nazistischen und militaristischen Betätigung und Propaganda ist vorzubeugen“. Damit bricht er auch den Art. 139 „Über die Fortgeltung der Vorschriften über Entnazifizierung“ des Grundgesetzes.

Am Montag wurden weder alle Beweise gezeigt, noch wurde ein Urteil gesprochen. Allerdings stehen noch weiter Prozesse an. Der nächste schon am 20.04.15.

Kreisvorstand Regensburg

der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken

facebook.de/falken.regensburg

falken-regensburg.de // büro@falken-regensburg.de

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Kein Fußbreit dem Faschismus

Prozess gegen Antifaschisten

Prozess gegen Antifaschisten!
Kommt zur Kundgebung vor dem Amtsgericht am 09.03.15 um 08:15 Uhr
Kommt zur Veranstaltung: „Keinen Fußbreit dem Faschismus!“ am 09.03.15 um 19:00 Uhr im Lokanta

antifa flyer web2

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Pressemitteilung „Regensburger Falken wählen neuen Vorsitzenden

REGENSBURG. Der KV Regensburg der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken hat seit vergangenem Sonntag einen neuen Vorsitzenden. Einstimmig wurde der 17-jährige Schüler Darian Zorzi von den Mitgliedern an die Spitze ihres Kreisverbandes gewählt. „Ich freue mich auf die Arbeit als Vorsitzender.“, so Zorzi nach seiner Wahl. Schon als Kind sei er bei den Falken gewesen und wolle nun mehr Verantwortung übernehmen. „Falken haben mir beigebracht mit einer kritischen Haltung durchs Leben zu gehen und Selbstvertrauen aufzubauen. Ich habe gelernt offen mit meiner Meinung umzugehen, aber auch andere Haltungen zu respektieren. Jetzt möchte ich diese Erfahrungen Kindern und Jugendlich genauso näher bringen wie es bei mir der Fall war.“

SJD – Die Falken machen seit Jahrzehnten ehrenamtliche politische Kinder- und Jugendarbeit in Regensburg. In wöchentlichen Gruppenstunden treffen sich die Kinder und Jugendlichen um zusammen zu spielen oder basteln, aber auch um zu diskutieren oder Flugblätter zu schreiben. Bekannt sind auch die traditionellen Sommerzeltlager der Falken.

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