September 14

Solidaritätserklärung „Den Kriegsgegnern muss die Straße gehören!“

Bild Transpi

Schluss damit!
Den Kriegsgegnern muss die Straße gehören!

Wir Regensburger Kriegsgegner, die gegen den drohenden deutschen Krieg kämpfen, müssen in diesen Tagen einmal mehr feststellen: Den Krieg zwar abzulehnen, aber die eigenen vier Wände nicht zu verlassen, dafür ist keine Zeit mehr.
Mit uns kein drittes Mal mit dem Stahlhelm auf dem Kopf für die deutsche „Friedensidee“ in aller Welt, die nur Schutt und Asche hinterlässt – das muss auf der Straße, vor den Betrieben, auf allen Plätzen und Märkten gesagt und damit getan werden. Wie sonst verhindern wir das, wovon alle längst reden? Also den nächsten großen Krieg, der nichts mehr anderes sein kann, als ein dritter Weltkrieg!
Nichts anderes unternimmt die internationale Antikriegsaktion „Klassenkampf statt Weltkrieg“. Diesen Kampf versucht nun gerade durch reine Willkür – und unter Bruch des Grundgesetzes – das Land Nordrhein-Westfalen mit Hilfe des Oberverwaltungsgerichtes Münster zu unterbinden.
Das geht uns alle an! Wenn die Versammlungsfreiheit und die Freiheit der Kunst dann nichts mehr wert sind, wenn Kriegsgegner auf die Straße gehen, dann sind es nicht nur die Straßen NRWs, sondern genauso die Straßen Regensburgs, Bayerns und der ganzen Republik, die sie uns versuchen, zu nehmen. Schluss damit! Mit uns nicht! Unsere Solidarität und unser Kampf gegen den Krieg geht nur gemeinsam – in NRW und überall!

Regensburger Unterstützerkreis „Klassenkampf statt Weltkrieg“
SJD – Die Falken, Bezirk Niederbayern/Oberpfalz
dielinke.SDS – Regensburg
SJD – Die Falken, Kreisverband Regensburg
DKP – Kreisverband Regensburg
ver.di-Jugend Oberpfalz
VVN – BdA Kreisvereinigung Regensburg
Netzwerk „Gewerkschaft gegen Krieg“
Bund für Geistesfreiheit Regensburg

 

 

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August 31

Veranstaltung über das ungesühnte SS-Massaker in Sant’Anna di Stazzema

 

In Italien verurteilt – in Deutschland verjährt

Freitag, 19.09.14, 19.00 Uhr im Gewerkschaftshaus

(Richard-Wagner-Str. 2, 93055 Regensburg)

Referent: Hermann G. Abmayr, Journalist und Filmemacher aus Stuttgart

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Eine Veranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten Regensburg, SJD – Die Falken Bezirk Niederbayern/Oberpfalz, ver.di Jugend Oberpfalz in Kooperation mit Rosa Luxemburg Stiftung Bayern Kurt Eisner Verein.

 

 

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Juli 17

Resolution „Ohne Auschwitz kein Staat Israel“

Aus gegebenen Anlass veröffentlichen wir erneut folgende Resolution:

 

Ohne Auschwitz kein Staat Israel

 

Wir, die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken, KV Regensburg, sprechen uns für das Existenzrecht Israels aus. Die Gründung des Staates Israel ist die logische Konsequenz, die durch die antisemitischen Kriegsverbrechen und den Holocaust des deutschen Faschismus gezogen werden musste. Es muss einen Staat geben, der jedem Juden eine menschenwürdige und sichere Bleibe gewährleistet; solange, bis seine Bewohner beschließen, dass dieser Staat nicht mehr notwendig ist.

Denn es gibt bis heute noch Antisemitismus, der wieder immer offener gezeigt wird. Und durch ein ‚Gedicht‘ wie das von Günther Grass, wird diesen Antisemiten wieder die Tür geöffnet. Eine Tür, die sogar Zugang zu den Medien und der breiten bürgerlichen Schicht gewährleistet und Antisemitismus wieder salonfähig macht. Wenn man nun aber von Antisemitismus spricht, muss man beachteten, dass man diesen nie losgelöst von den gesellschaftlichen Verhältnissen betrachten kann. Denn Antisemitismus ist immer auch ein Werkzeug der herrschenden Klasse. Durch ihn versucht sie ein gemeinsames Feindbild zu schaffen und findet darin jemanden, dem man immer die Schuld für Wirtschaftskrisen, Kriege und die Ungerechtigkeit auf dieser Welt zuweisen kann.

 Wir stellen dabei fest: Der Hauptfeind steht im eigenen Land und deswegen muss sich unser Kampf gegen die herrschende Klasse in Deutschland konzentrieren. Dochdazu zählt auch, das wir klar Stellung beziehen zu dem, wie sich die BRD gegenüber Israel verhält und wie und ob es sich in die Angelegenheiten der Völker Israels und Palästinas einmischt. Und dazu sagen wir ganz deutlich, dass der Konflikt im Nahen Osten ein Konflikt der dortigen Völker ist, dessen Ursprung in den Verbrechen des deutschen Faschismus liegt. Und wir sagen ebenso klar, dass es nicht das Recht Deutschlands ist, sich in ihre Angelegenheiten einzumischen. Unsere Aufgabe ist es vielmehr in diesem Land endlich Schluss zu machen mit Faschismus, Krieg und Antisemitismus.

Nur so zeigen wir uns wirklich solidarischen mit den Völkern Israels und Palästinas.

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Juli 6

Rotes Kino „Das Mädchen“

Wer dem Deutschland-Hype während der WM mal kurz entkommen möchte, dem bieten wir eine hervorragende Alternative: Am kommenden Dienstag, den 8. Juli zeigen veranstalten wir im LEDERER am 18:00 Uhr ein Rotes Kino.
Zeigen werden wir den Film „Das Mädchen“. Er handelt von der deutschen Studentin Elisabeth Käsemann, die 1977 während der Militärdiktatur in Argentienen „verschwunden“ ist. Dass die bundesdeutsche Regierung ein Jahr vor der Fußballweltmeisterschaft in Argentienen genauso tatenlos zusieht, wie das Außwärtige Amt und die FIFA, ist zwar erschreckend, aber auch nicht weiter verwunderlich. Vor dem Hintergrund der aktuellen Fußball-WM in Brasilien bekommt der Film eine ganz besondere Brisanz.
Wir freuen uns auf euer Kommen!

 

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April 30

Protest gegen AfD Großveranstaltung

-Update-

Die Mittelbayerische Zeitung berichtete am 29.4. über die Wahlkampfveranstaltung der AfD und unseren Protest dagegen. Entgegen der Berichterstattung der MZ, die schreibt, dem Ordnungsamt liege bisher keine Anmeldung vor, wurde von uns bereits am 23. April eine Anzeige der Versammlung ans Regensburger Ordnungsamt geschickt. Zur weiteren Berichterstattung kann sich jeder selbst ein Bild machen: http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10067&pk=1054633
Kreisvorstand der SJD – Die Falken KV Regensburg

-Originalmeldung-

Am Freitag den 2. Mai spricht Bernd Lucke Obermufti der Nationalistischen „Alternative für Deutschland“ in Regensburg. Die Sozialistische Jugend organisiert gemeinsam mit anderen demokratischen und Antifaschistischen Organisationen den Protest gegen halbfaschistische Umtriebe und Nationalistische Parolen!

Nie wieder Faschismus Nie wieder Krieg!
Wehret den Anfängen!
Beteiligt euch an unsere Antifaschistischen Kundgebung und weiteren Aktionen
1.Pressemitteilung _AfD 25.04.14      2.Pressemitteilung_AfD 29.04.

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April 9

23. April Antifaschistischen Gedenktag in Regensburg

Am 15.April um 18:00 Uhr findet im L.E.D.E.D.E.R. ein Vortrag zur Geschichte des 23. April von Luise Gutmann, langjährige Organisatorin des Antifaschistischen Gedenkmarsch statt. Anschließend wird der Film “Der Zug des Lebens” gezeigt.

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Februar 26

Antifaschismus ist notwendig – nicht kriminell!

Heute haben in Regensburg viele Antifaschisten einen Brief von der Polizei bekommen. Sie sollen an der Blockade des NPD-Trucks im vergangen September 2013 teilgenommen haben. Die Polizei fordert sie dazu auf,sich zu der Tat zu äußern. Wir können euch nur empfehlen dies nicht zu machen, da es:

1. vom Gesetz nicht notwendig ist, sich zu äußern
2. erstmal euch juristisch keinen Vorteil bringt (auch ein „Nein“ dass war ich nicht, führt nicht zu einem Stopp des Verfahrens)
3. die Polizei Strukturen kennen lernen will, die sie erstmal nichts angeht!

Wir bitten euch, Kontakt mit uns oder dem Bündnis „Kein Platz für Nazis“ aufzunehmen, wenn ihr auch so einen Brief bekommen habt. Gemeinsam können wir uns weitere Schritte (politisch als auch juristisch) überlegen.

Antifaschismus ist notwendig – nicht kriminell!

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