November 12

Solidaritätsadresse an den Aktionszug „Klassenkampf statt Weltkrieg“

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegner,

wir mussten davon erfahren, dass der Staat wie schon im September dieses Jahres willkürlich gegen die Internationale Antikriegsaktion „Klassenkampf statt Weltkrieg“ vorgeht. Nachdem der Zug gegen den deutschen Krieg nun drei Tage im CDU-regierten Hessen – ohne jegliche Schikane – unterwegs war, versucht die Stadt Mannheim im rot-grün regierten Baden-Württemberg nun den Zug nicht mehr sicht- und hörbar zu machen. Die Aktion soll nur in menschenleeren Fußgängerzonen zu sehen sein. Die Lautstärke ist auf Flüsterton zu reduzieren. Der Polizei soll jederzeit Zugriff auf den Zug gewährt werden. Diese Maßnahmen sind staatliche Willkür und sollen die Antikriegsaktion stoppen. Haben die herrschenden in diesem Land so große Angst vor uns Kriegsgegnern? Anscheinend schon. Doch ihrer Repression stellen wir unsere Solidarität entgegen. Deswegen stellen wir klar:

Kampf gegen die Staatswillkür!
Wir Kriegsgegner lassen uns unsere Grundrechte nicht nehmen!

Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken, KV Regensburg
Netzwerk „Gewerkschaft gegen Krieg“

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November 5

21.11. DEMONSTRATION gegen den deutschen Krieg

Aufruf zur Demonstration

Für die Versammlungs- und Kunstfreiheit!

Gegen den deutschen Krieg!“

Freitag, 21. November 2014, 16:00 Uhr

Warum verbinden wir ausgerechnet diese beiden Losungen?

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

 

Flugblatt: Für Versammlungs- und Kunstfreiheit! Gegen den deutschen Krieg!

Höchste Zeit ist es, gegen den deutschen Krieg zu demonstrieren. Der „böse Russe“ ist in aller Munde. Doch die Bundeswehr, die modernste Kriegsarmee Europas, sei desaströs aufgestellt: „Verteidigungsfähig ist Deutschland so nicht mehr“ (www.merkur-online.de 25. September 2014).

Für den großen Krieg, das ist doch der Hintergedanke, braucht es eben noch ganz anderes Kaliber. 400.000 Schülerinnen und Schüler hat die Bundeswehr letztes Jahr durch Jugendoffiziere auf dem Schulgelände agitiert, allein zwischen April und Juni 2014 rund 200 Großwerbeveranstaltungen durchgeführt. Jungen Leuten, die heute oft nur zwischen Arbeitslosigkeit, Leiharbeit oder Werkverträgen „wählen“ können, soll der Kriegsdienst schmackhaft gemacht werden. Erst raubt man der Jugend die Perspektiven, nun soll sie einmal mehr auf den Schlachtfeldern „verheizt“ werden.

Schließt euch deshalb der Demonstration

Für die Versammlungs- und Kunstfreiheit!

Gegen den deutschen Krieg!“ an.

Kommt am Freitag, den 21. November 2014 um 16:00 Uhr

in die Alfons-Auer-Straße (Höhe Kerschensteiner Berufsschule).

Die Demonstration wird sich mit dieser Losung dem Zug „Klassenkampf statt Weltkrieg“, der vom 20.11. bis 23.11. durch Regensburg fahren wird (mehr Infos unter: www.klassenkampf-statt-Weltkrieg.de), anschließen und gegen 17:30 Uhr am Regensburger Neupfarrplatz eine gemeinsame Abschlusskundgebung abhalten.

Unterzeichner: SJD – Die Falken, Bz. Niederbayern/Oberpfalz; Alevitische Jugend Regensburg; Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD, OG Regensburg; Bund für Geistesfreiheit – Regensburg; SJD – Die Falken, KV Regensburg, Regensburger Unterstützerkreis „Klassenkampf statt Weltkrieg“; Netzwerk Gewerkschaft gegen Krieg

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September 14

Solidaritätserklärung „Den Kriegsgegnern muss die Straße gehören!“

Bild Transpi

Schluss damit!
Den Kriegsgegnern muss die Straße gehören!

Wir Regensburger Kriegsgegner, die gegen den drohenden deutschen Krieg kämpfen, müssen in diesen Tagen einmal mehr feststellen: Den Krieg zwar abzulehnen, aber die eigenen vier Wände nicht zu verlassen, dafür ist keine Zeit mehr.
Mit uns kein drittes Mal mit dem Stahlhelm auf dem Kopf für die deutsche „Friedensidee“ in aller Welt, die nur Schutt und Asche hinterlässt – das muss auf der Straße, vor den Betrieben, auf allen Plätzen und Märkten gesagt und damit getan werden. Wie sonst verhindern wir das, wovon alle längst reden? Also den nächsten großen Krieg, der nichts mehr anderes sein kann, als ein dritter Weltkrieg!
Nichts anderes unternimmt die internationale Antikriegsaktion „Klassenkampf statt Weltkrieg“. Diesen Kampf versucht nun gerade durch reine Willkür – und unter Bruch des Grundgesetzes – das Land Nordrhein-Westfalen mit Hilfe des Oberverwaltungsgerichtes Münster zu unterbinden.
Das geht uns alle an! Wenn die Versammlungsfreiheit und die Freiheit der Kunst dann nichts mehr wert sind, wenn Kriegsgegner auf die Straße gehen, dann sind es nicht nur die Straßen NRWs, sondern genauso die Straßen Regensburgs, Bayerns und der ganzen Republik, die sie uns versuchen, zu nehmen. Schluss damit! Mit uns nicht! Unsere Solidarität und unser Kampf gegen den Krieg geht nur gemeinsam – in NRW und überall!

Regensburger Unterstützerkreis „Klassenkampf statt Weltkrieg“
SJD – Die Falken, Bezirk Niederbayern/Oberpfalz
dielinke.SDS – Regensburg
SJD – Die Falken, Kreisverband Regensburg
DKP – Kreisverband Regensburg
ver.di-Jugend Oberpfalz
VVN – BdA Kreisvereinigung Regensburg
Netzwerk „Gewerkschaft gegen Krieg“
Bund für Geistesfreiheit Regensburg

 

 

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August 11

1. September – Antikriegstag

Am 1. September 1945 überfiel die faschistische Wehrmacht Polen  der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Heute, im Jahr 2014, hat der Antikriegstag nichts an Wichtigkeit verloren. Und das liegt nicht nur am 100. Jahrestages des Beginn des Ersten Weltkriegs und am 75. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkriegs. Dieses Land macht sich wieder kriegsfähig und dem gilt es gemeinsam entgegenzutreten!

Das Netzwerk „Gewerkschaft gegen Krieg“ hat am 1. September um 18:00 Uhr eine Kundgebung am Neupfarrplatz organisiert. Den Aufruf dazu findet ihr hier: Aufruf – Antikriegstag 2014

Außerdem findet am 30.8. 2014 um 19:00 Uhr im Gewerkschaftshaus eine Saalveranstaltung des DGB mit dem Titel „Die Arbeiterbewegung 1914 – Internationale Solidarität und Friedenspolitik am Vorabend des 1. Weltkriegs“ statt.

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

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Juli 24

Protest gegen den Bundeswehr-Karriere-Truck

Der Bundeswehr-Karriere-Truck machte auch in Regensburg am Haidplatz halt um vor allem junge Menschen für den Beruf an der Waffe zu begeistern. Das haben wir natürlich nicht unkommentiert gelassen. Wir fordern: Kein Werben fürs Sterben!

BW-Karriere Truck

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Juli 15

Veranstaltung gegen die Bundeswehr an Schulen

22.07.14, 19:00 Uhr
Im L.E.D.E.R.E.R. Lederergasse 25
Referent: Eberhard Ens
Berufsschullehrer und GEW Vertrauensmann an der
Käthe Kollwitz Berufsschule Offenbach

„Die Bundeswehr ist keine Verteidigungsarmee mehr, wie vom Grundgesetz vorgesehen. Sie ist eine Armee im Einsatz und dient den Interessen der Wirtschaft, wie der „Sicherung der Rohstoff- und Warenströme, der Transportwege“ und vielem mehr – so als offizielle Regierungspolitik festgeschrieben im Weißbuch der Bundesregierung im Jahre 2006. Wir wollen nicht, dass unsere Schülerinnen und Schüler für einen Krieg gegen andere Völker rekrutiert werden. Und wir wollen auch nicht, dass sich die Bundeswehr als friedensschaffende Kraft anpreisen kann. Deshalb lehnen wir es ab, dass Jugendoffiziere der Bundeswehr an die Käthe-Kollwitz-Schule kommen und stellen uns damit einer immer stärkeren Militarisierung der Gesellschaft entgegen.“
Einstimmiger Beschluss der Schulkonferenz der Käthe-Kollwitz-Berufsschule Offenbach im März 2011. Im Mai 2013 bekam die Schule dafür den Aachener Friedenspreis verliehen.
Die Offenbacher Schule zeigt allen Lehrern und Schülern, dass es Möglichkeiten gibt sich zu wehren, deswegen sind alle eingeladen zur Veranstaltung zu kommen um über die Bundeswehr, den Krieg und was man dagegen tun kann zu diskutieren.
Verbot von Jugendoffizieren an Schulen!
Keine Lehrerausbildung durch die Bundeswehr!
Beendigung der Kooperationen zwischen Militär und Kultusministerien!

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Juli 3

Radl-Demo gegen Kriegsvorbereitung

Radl-Demo

„Vor 100 Jahren begann der erste Weltkrieg. Doch er fiel nicht einfach so vom Himmel. Er wurde vorbereitet durch diejenigen, die von ihm profitierten. Der erste Weltkrieg war ein Kampf um die Neuaufteilung der Welt. Deutschland war deshalb besonders daran interessiert, weil es zu spät gekommen war bzgl. seiner Industrialisierung und fast alle Kolonien schon unter den anderen Großmächten aufgeteilt waren.
Heute, 100 Jahre später, ist das Wort „Krieg“ wieder in aller Munde. Gauck, Steinmeier und von der Leyen machten auf der Sicherheitskonferenz 2014 deutlich, dass die Herrschenden in diesem Land nicht mehr länger am Rand mitspielen wollen bei Kämpfen um die Neuaufteilung der Welt. So sagte zum Beispiel die Kriegsministerin von der Leyen, dass „Deutschland mit all seinen diplomatischen, militärischen und Entwicklungshilfefähigkeiten nicht abseits stehen darf“. (Auszug aus dem Flugblatt)

Unterstützer und Veranstalter:
Bund für Geistesfreiheit Regensburg, BI Asyl Regensburg, DFG-VK Oberpfalz, Internationaler Kulturund Solidaritätsverein, SDS Regensburg, SJD-Die Falken, Bezirk Niederbayern/Oberpfalz und
Kreisverband Regensburg, Regensburger Unterstützerkreis Klassenkampf statt Weltkrieg, ver.di Jugend Oberpfalz

Hier ist das ganze Flugblatt

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