Solidaritätsadresse an den Aktionszug „Klassenkampf statt Weltkrieg“

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegner,

wir mussten davon erfahren, dass der Staat wie schon im September dieses Jahres willkürlich gegen die Internationale Antikriegsaktion „Klassenkampf statt Weltkrieg“ vorgeht. Nachdem der Zug gegen den deutschen Krieg nun drei Tage im CDU-regierten Hessen – ohne jegliche Schikane – unterwegs war, versucht die Stadt Mannheim im rot-grün regierten Baden-Württemberg nun den Zug nicht mehr sicht- und hörbar zu machen. Die Aktion soll nur in menschenleeren Fußgängerzonen zu sehen sein. Die Lautstärke ist auf Flüsterton zu reduzieren. Der Polizei soll jederzeit Zugriff auf den Zug gewährt werden. Diese Maßnahmen sind staatliche Willkür und sollen die Antikriegsaktion stoppen. Haben die herrschenden in diesem Land so große Angst vor uns Kriegsgegnern? Anscheinend schon. Doch ihrer Repression stellen wir unsere Solidarität entgegen. Deswegen stellen wir klar:

Kampf gegen die Staatswillkür!
Wir Kriegsgegner lassen uns unsere Grundrechte nicht nehmen!

Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken, KV Regensburg
Netzwerk „Gewerkschaft gegen Krieg“

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21.11. DEMONSTRATION gegen den deutschen Krieg

Aufruf zur Demonstration

Für die Versammlungs- und Kunstfreiheit!

Gegen den deutschen Krieg!“

Freitag, 21. November 2014, 16:00 Uhr

Warum verbinden wir ausgerechnet diese beiden Losungen?

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

 

Flugblatt: Für Versammlungs- und Kunstfreiheit! Gegen den deutschen Krieg!

Höchste Zeit ist es, gegen den deutschen Krieg zu demonstrieren. Der „böse Russe“ ist in aller Munde. Doch die Bundeswehr, die modernste Kriegsarmee Europas, sei desaströs aufgestellt: „Verteidigungsfähig ist Deutschland so nicht mehr“ (www.merkur-online.de 25. September 2014).

Für den großen Krieg, das ist doch der Hintergedanke, braucht es eben noch ganz anderes Kaliber. 400.000 Schülerinnen und Schüler hat die Bundeswehr letztes Jahr durch Jugendoffiziere auf dem Schulgelände agitiert, allein zwischen April und Juni 2014 rund 200 Großwerbeveranstaltungen durchgeführt. Jungen Leuten, die heute oft nur zwischen Arbeitslosigkeit, Leiharbeit oder Werkverträgen „wählen“ können, soll der Kriegsdienst schmackhaft gemacht werden. Erst raubt man der Jugend die Perspektiven, nun soll sie einmal mehr auf den Schlachtfeldern „verheizt“ werden.

Schließt euch deshalb der Demonstration

Für die Versammlungs- und Kunstfreiheit!

Gegen den deutschen Krieg!“ an.

Kommt am Freitag, den 21. November 2014 um 16:00 Uhr

in die Alfons-Auer-Straße (Höhe Kerschensteiner Berufsschule).

Die Demonstration wird sich mit dieser Losung dem Zug „Klassenkampf statt Weltkrieg“, der vom 20.11. bis 23.11. durch Regensburg fahren wird (mehr Infos unter: www.klassenkampf-statt-Weltkrieg.de), anschließen und gegen 17:30 Uhr am Regensburger Neupfarrplatz eine gemeinsame Abschlusskundgebung abhalten.

Unterzeichner: SJD – Die Falken, Bz. Niederbayern/Oberpfalz; Alevitische Jugend Regensburg; Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD, OG Regensburg; Bund für Geistesfreiheit – Regensburg; SJD – Die Falken, KV Regensburg, Regensburger Unterstützerkreis „Klassenkampf statt Weltkrieg“; Netzwerk Gewerkschaft gegen Krieg

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